DENKEN
-

Flüchtlinge ritzen sich Namen ihrer Liebsten in die Arme
—
von
Sie stellt sich oft die Fragen: „Warum sollte ich der Regierung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise helfen, wenn ich von ihr nur schikaniert werde? Helfe ich den Menschen dort oder dem griechischen Staat?“
-

„Hurenausweis“ für Sexarbeiter*innen
—
von
Dahinter steckt offenbar die Hoffnung, endlich zählen zu können, wie viele Sexarbeiter*innen tatsächlich im Prostitutionsgewerbe tätig sind. Bei dem persönlichen Gespräch soll zudem überprüft werden, ob sie ihre Arbeit auch wirklich freiwillig durchführen.
-

Adieu Mama – Wie ich mich von meiner verstorbenen Ikone löse
—
von
Mütter haben eine enge Bindung zu Töchtern, erst recht Alleinerziehende. Wenn die Mutter zu früh stirbt, wird sie zur Ikone – unantastbar. Unsere Autorin erforscht ihre schmerzvolle Abnabelung und berichtet, wie sie ihre Stimme im Schreiben wieder fand.
-

Das Ziel des Vogels
—
von
Wenn der Krieg gegen den Terror eines jedoch nicht erzielt hat, dann ist es eine Vermeidung des Terrors. Im Gegenteil.
-

Liebe Trüffelschokolade,
—
von
ich schaue das Bild an, das wir von uns machen ließen. Damals, kurz bevor ich in den Zug stieg. Das Wochenende war schön.
-

Wie aus Spenden Profit wird
—
von
Auch wenn Tiere sonst das liebste auf der Welt sind, der Tierschutzbund hat im Stress einfach keinen Platz. Und schon gar nicht zu dieser Tageszeit.
-

Wenn der Abgrund näher rückt
—
von
Das krächzende Rufen der Krähen hallt wie ein einsamer Schrei durch die Tiefen der Abhänge. Im Hintergrund: lautes Rauschen. Wie am Flughafen, wenn ein Jet gelandet ist und zum Gate rollt.
-

Der EU-König
—
von
Mein Vater, mein Vater, siehst du nicht dort, EU-Königs Staaten am düsteren Ort? Mein Sohn, mein Sohn, ich seh‘ es genau: Mich lockt das Versprechen des Friedens so blau
-

Wir sind alle Nutten
—
von
In jedem Fall haben sie sich dafür entschieden, das Intimste ihres Körpers und ihres Geistes für Geld herzugeben.
-

Essstörung: So gehe ich damit um
—
von
Anfänglich war es der harmlose Wunsch ein paar Kilo weniger auf den Rippen zu haben. Das war im Jahr 2003: Ich war 13 Jahre alt, trug Kleider in Größe 44 und hatte somit Übergewicht. Letztlich endete es mit jahrelanger Therapie, zwei Krankenhauseinweisungen und drei Klinikaufenthalten.